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Von Sexy E-Learning und virtuellem Lernen³ – Ein Monolog Teil 3

Di, Feb 10, 2009

Im Fokus

Im zweiten Teil habe ich begonnen eine Geschichte zu erzählen – die man sich innerhalb eines “Serious Games”-Szenarios vorstellen könnte. Hier nun die Fortsetzung:

Unerwarteter Besuch von Hr. Schneidermeister hat sich angekündigt, der respekteinflösende Top-Kunde der sich durch seine Beharrlichkeit sowie direkte und unverblümte Sprache auszeichnet. Er hat sich für 12.30 Uhr angekündigt. Noch 45 Min. Zeit sich vorzubereiten. Das Thema ist klar: Projekt GROSS steht kurz vor der Katastrophe, ein wichtiger Termin für das Roll-Out scheint nicht gehalten werden zu können…. Sie als Projektleiter haben die Verantwortung. Eine Situation auf die Sie als PL immer und immer wieder aufmerksam gemacht haben……Frau Fröhlich, sagt noch, “Nehmen Sie den Aufzug das geht schneller”….Sie steigen in Ihren Aufzug, ja der…Sie ahnen es schon – der den Sie sonst auch in der Firma benutzen würden..(fotorealistisch und in Farbe)…In Ihrem Büro angekommen, Ihr Arbeitsplatz. Sie haben ca. 40 Min. Zeit. Auf Ihrem Schreibtisch sehen Sie einige Dokumente, Ihr Laptop das Telefon und einen Schlüssel…. Sie fahren mit der Maus über ein Dokument und stellen fest es bewegt sich, man kann es anklicken und sofort erscheint der Text auf dem Bildschirm: Eine Nachricht “vom Boss” der auf die Wichtigkeit des Gesprächs hinweist…..Sie klicken Ihr Laptop an und sie gelangen auf eine, (möglicherweise die für Sie bekannte) Lernplattform. Diese enthält alle Inhalte die Sie für die Vorbereitung des Gesprächs benötigen….

Sie ahnen wie es weiter gehen könnte. Diese Art von “Serious Games oder auch virtuelle Business Simulationen” kann ich mir in Zukunft als Alternative Lernumgebungen zu Second Life sehr gut vorstellen……Dabei darf der spielerische Ansatz nicht zu kurz kommen. Die Motivation eine solche Umgebung zu nutzen ist ungleich höher als die, eine klassische E-learning- Umgebung zu nutzen – davon bin ich überzeugt. Eine solche Lösung – könnte sogar an bestehende Infrastrukturen herkömmlicher Lernplattform andocken. Evtl. auch eine Lösung um bisher digitale Hochregallager wieder zum Leben zu erwecken? Vorausgesetzt die Rahmenbedingungen und das didaktische Szenario lassen eine solche Kombination zu – kann ich mir gut vorstellen, mit einem solchen Szenario die bisherige E-Learning Konzepte “wiederzubeleben”!

Allerdings stelle ich mir natürlich schon die Frage, wie kann man eine solche Umgebung mit den Erkenntnissen der Web 2.0 Lernumgebungen verknüpfen und wo gibt es Schnittstellen?

Erste Lösungen bereits am Markt

Auf dem Weg nach Bremen war meine Spannung natürlich besonders groß weil ich bereits erste Lösungen von Kubikfoto gesehen hatte. Letztlich hatten mich diese ersten Kubikfoto-Lösungen auch dazu inspiriert wie wohl Lernumgebungen in diesem Stil aussehen könnten. Aber wer ist Kubikfoto ? Auf der EduTrends 2008 hat Hr. Schaumburg von Nextpractice|Kubikfoto einen wirklich interessentan Vortrag zum Thema gehalten, – mein Besuch hatte sich also schon alleine deshalb gelohnt. An dieser Stelle die Beste Möglichkeit Nextpractice|Kubikfoto vorzustellen:

[flashvideo file=wp-content/uploads/2009/02/kubikfoto.flv /]

Hier einige interessante Beispiele wie die Lernumgebungen ala Kubikfoto aussehen könnten:

Berlin Global Commons

Kiz Neuruppin (Interaktives Musikvideo bei der man schon gut sehen kann was möglich ist, man sollte allerdings den Ton ausschalten wenn man nicht unbedingt deutschen HipHop als Lieblingsgenre hat )
MTU Online Museum

Was mich in dem Beitrag besonders zutreffend empfunden habe ist die Beschreibung welche Dimensionen Menschen “motivieren”, “ansprechen”. Dazu zählen:

- eine estethische Dimension (Beispiel ein schönes Foto)
- episodische Dimension (Geschichte –> Siehe auch narratives Lernen)
- interaktive Dimension

Ich würde vielleicht noch eine vierte Dimension benennen, die so etwas beinhalten müsste wie “problemlösend und praxisorientiert”.

Ich sehe die virtuellen Lernumgebungen ala Kubikfoto durchaus im Wettbewerb zu Second LIfe wenn man ich daran denke, wie könnten Lernumgebungen der Zukunft ausschauen?

Mich würde Interessieren wie Andere diese Kubikfoto-Welten beurteilen…..

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2 Responses to “Von Sexy E-Learning und virtuellem Lernen³ – Ein Monolog Teil 3”

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